Wir haben uns den
Intel Xeon E5-2682 v4 genauer angesehen und seine spezifischen Eigenschaften bewertet. Dieser Prozessor basiert auf der Architektur
Broadwell E und wird im 14-nm-Verfahren hergestellt. Uns ist aufgefallen, dass die CPU vor allem bei parallelen Aufgaben eine gute Figur macht. Mit seinen 16 Kernen bietet der
Intel Xeon E5-2682 v4 eine beachtliche Menge an Rechenressourcen.
In unseren Tests zeigte der Prozessor eine beständige Leistung im Bereich der Einzelkern-Berechnungen. Bei der Auslastung sämtlicher Kerne entfaltet das Modell seine eigentliche Stärke für parallele Prozesse. Wir finden diese Charakteristik für Anwendungen wie Virtualisierung oder Rendering als absolut ausreichend und sehr solide.
Der
Intel Xeon E5-2682 v4 verfügt über einen großzügigen L3-Cache von insgesamt 40 MB. Diese Kapazität hilft dabei, Verzögerungen beim Zugriff auf häufig genutzte Daten deutlich zu verringern. Die maximale Speicherbandbreite wird von Intel mit immerhin 77 GB/s für das System angegeben. Für die Anbindung externer Komponenten steht dem Nutzer der bewährte Standard PCIe 3.0 zur Verfügung.
Als direkter Nachfolger des Intel Xeon E5-2680 v3 bringt er einige kleine, aber feine Verbesserungen mit. Wir waren überrascht, wie stabil die
Leistung über längere Zeiträume hinweg abgerufen werden kann. Die Architektur sorgt für eine effiziente Verteilung der Last auf die vorhandenen 32 Threads.
Auch der L2-Cache mit 4 MB trägt zur allgemeinen Geschwindigkeit des gesamten Systems bei. Der
Intel Xeon E5-2682 v4 bleibt eine verlässliche Komponente für Workstations. Wir schätzen die robuste Bauweise, welche speziell für den Einsatz in professionellen Rechenzentren konzipiert wurde. Dieser Prozessor bietet eine
ausgewogene Basis für professionelle Nutzer mit hohem Bedarf an Kernen.
- Großer L3-Cache mit 40 MB
- Viele Kerne für parallele Aufgaben
- Stabile Speicherbandbreite von 77 GB/s
- Zuverlässige Architektur für Server-Workloads