AMD stellt mit dem
AMD Ryzen Threadripper 2920X einen 12-Kern Prozessor vor, der einen Basistakt von 3,5 GHz besitzt. Werden alle Kerne belastet, liegen Dank Turbo auf allen Kernen 3,6 GHz an. In Anwendungen die nur einen Prozessorkern auslasten können, taktet der
AMD Ryzen Threadripper 2920X dann mit bis zu 4,3 GHz.
Der zur Pinnacle-Ridge Architektur zählende Zen+ Prozessor ist in 12 Nanometer Struktur gefertigt und wurde von AMD im 3. Quartal 2018 vorgestellt. Sein 32 MB großer Level 3 Cache reicht aus um wichtige Informationen zwischen zu speichern.
Der AMD Ryzen Threadripper 2920X benötigt ein Sockel TR4-Mainboard und gehört damit zur High-End Klasse von AMD die für den Enthusiasten oder für das geschäftlichen Umfeld konzipiert wurde. Moderne Virtualisierungsfunktionen und Verschlüsselungstechniken (AES-Ni) via Hardware werden unterstützt.
Über den 4-Kanal Speichercontroller lässt sich Arbeitsspeicher mit einer Spezifikation von DDR4-2933 betreiben. Die ECC-Fehlerprüfungsfunktion des Arbeitsspeichers wird vom
AMD Ryzen Threadripper 2920X unterstützt, benötigt aber zusätzlich ein zu ECC kompatibles Mainboard. ECC kann so genannte Bit-Dreher bzw. einfache Speicherfehler finden und selbstständig korrigieren. Dies ist vor allen im professionellen Umfeld und bei der Archivierung von Daten wichtig.
Wie alle Threadripper Prozessoren der 2. Generation verfügt auch der AMD Ryzen Threadripper 2920X über keine interne Grafik. Über die PCIe 3.0 Schnittstelle können externe Grafikkarten an den Prozessor angebunden werden. Hierfür stellt der
AMD Ryzen Threadripper 2920X satte 64 PCIe-Leitungen bereit.
Die CPU wird von AMD in die 180 Watt TDP Klasse eingeordnet. Das bedeutet, dass eine ausreichend starke Kühllösung im System vorhanden sein muss. Auf Wunsch lässt sich der AMD Ryzen Threadripper 2920X zusätzlich auch übertakten.
- 12 Kerne und 24 Threads
- Großzügiger L3- und L2-Cache
- Hohe Speicherbandbreite
- Umfassende PCIe 3.0 Anbindung
