Mit dem
Apple M4 festigt Apple seinen Vorsprung in der ARM-basierten Desktop- und Mobil-Architektur. Während der M3 den Sprung auf das 3nm-Verfahren (N3B) wagte, nutzt der M4 die verfeinerte 3nm-Fertigung der zweiten Generation (N3E). Dies ermöglicht nicht nur höhere Taktraten, sondern vor allem eine deutlich verbesserte Energieeffizienz bei gleicher Last.
Der M4 setzt auf eine hybride Architektur mit insgesamt 10 CPU-Kernen. Die Konfiguration besteht aus ingesamt 10 Prozessorkernen die sich in 4 Performance-Kerne und 6 Effizienzkerne aufteilen. Die 4 "P-Cores" takten mit bis zu 4,46 Gigahertz und die 6 "E-Cores" mit maximal 2,85 Gigahertz. Die Performance-Kerne bieten eine starke Single-Core Leistung und die Effizienzkerne sind so konzipiert das sie bei Standardaufgaben des Systems so gut wie keine Energie verbrauchen.
Die hervorragende Leistung bestätigt sich durch die Benchmarkergebnisse von Geekbench 6, bei dem der
Apple M4 um die 3800 single-Core-Punkte und circa 14500 Punkte im Multi-Core-Ergebnis erreicht. Damit lässt der M4 viele Desktop-CPUs der Konkurrenz hinter sich, während er gleichzeitig in einem lüfterlosen Design operieren kann.
Die Grafikeinheit umfasst 10 Kerne und führt Features wie Hardware-beschleunigtes Raytracing und Mesh Shading fort. Besonders für Gamer und 3D-Designer bedeutet das eine realistische Lichtberechnung in Echtzeit, die auf einem SoC dieser Größe bisher undenkbar war.
Ein entscheidender Fokus liegt auf der Neural Engine (NPU). Mit 16 Kernen erreicht sie eine Rechenleistung von 38 TOPS (Trillion Operations Per Second). Damit ist der M4 bestens für lokale KI-Workflows und Apples "Apple Intelligence" gerüstet.
Der
Apple M4 nutzt LPDDR5X-7500 Arbeitsspeicher, was zu einer Bandbreite von 120 GB/s führt. Dies ist ein kritischer Faktor für die GPU-Performance und KI-Berechnungen, da beide stark von einem schnellen Datendurchsatz profitieren.
- Herstellung im 3-nm-Verfahren
- Leistungsstarke integrierte Grafik (Apple M4 (10 Core))
- Starke Benchmark-Ergebnisse
- Hohe Energieeffizienz
