Der
AMD A6-3620 war ein bedeutender Prozessor seiner Ära. Er gehörte zur
Llano-Generation von AMDs APUs. Diese Chips vereinten erstmals Hauptprozessor und Grafikeinheit auf einem gemeinsamen Die. Das stellte damals einen technologisch sehr fortschrittlichen Ansatz dar. Eine der besonderen Stärken war die integrierte AMD Radeon HD 6530D
Grafikeinheit.
Sie bot eine wirklich solide Grafikleistung für vielfältige Multimedia-Anwendungen. Auch für das Spielen leichterer Titel war sie ausreichend dimensioniert. Wir waren damals erstaunt, wie gut diese integrierte Lösung funktionierte. Mit 4 MB Level 3 Cache konnte der
AMD A6-3620 zudem Daten effizient zwischenspeichern.
Dies trug merklich zur allgemeinen Reaktionsfähigkeit und System-Leistung bei. Die Fertigung erfolgte im 32 Nanometer Verfahren, was für seine Zeit Standard war. Zudem profitierte die integrierte Grafik von einer maximalen Speicherbandbreite von 26 GB/s. Auch wenn der
AMD A6-3620 heute nicht mehr für anspruchsvolle Aufgaben geeignet ist.
In vielen älteren Systemen bietet er immer noch eine zuverlässige Grundlage. Für grundlegende Tätigkeiten wie Büroarbeiten und E-Mails ist er weiterhin gut nutzbar. Auch für einfaches Surfen im Internet bietet er noch ausreichende Kapazitäten. Dieser Prozessor bleibt ein interessantes Beispiel für AMDs frühe Strategie integrierter Plattformen.
- Integrierte AMD Radeon HD 6530D Grafikeinheit
- APU-Konzept mit CPU und GPU auf einem Chip
- 4 MB Level 3 Cache